Bitte vor der Einrichtung um einen echten Beispieldatensatz oder eine Test-URL. Vergleiche mindestens zwei offene und eine geschlossene Stelle mit dem ATS. Prüfe Pflichtfelder, stabile Kennungen, Bewerbungslinks und den Zeitpunkt der Aktualisierung. Ein Feed ist erst dann brauchbar, wenn Änderungen und Schließungen nachvollziehbar ankommen.
Im Ratgeber suchen und Abschnitte wählen
Was ist bei einem Stellenfeed zu klären?
Ein Feed übermittelt Stellendaten vom ATS an eine andere Anwendung, etwa als XML, JSON oder über einen festen Abruf. Der Name des Formats ist weniger wichtig als die Frage: Welche Stellen kommen hinein, welche Felder sind enthalten und wie oft wird aktualisiert?
Bitte nicht nur um technische Dokumentation. Bitte um eine Testadresse oder eine exportierte Beispielantwort, die dein Team und die Webagentur gemeinsam lesen können. Zugangsdaten bleiben dabei intern und gehören nicht in E-Mails oder öffentliche Seiten.
Welche Felder sollten im Beispiel stehen?
- eine dauerhafte interne Kennung und eine öffentliche Detail-URL,
- Jobtitel, vollständige Beschreibung und Arbeitsort,
- Beschäftigungsart sowie Veröffentlichungs- und Änderungszeit,
- ein eindeutiger Status für offen oder geschlossen,
- der Link oder die Information für die Bewerbung.
Google fordert für die Jobsuche vollständige Angaben auf der Einzelseite. Nicht jedes Feed-Feld muss eins zu eins als JobPosting ausgegeben werden; die Webagentur muss aber wissen, welche Quelle für jede sichtbare Angabe gilt.
Wie führst du den Abgleich mit drei Stellen durch?
Wähle zwei offene Stellen, die sich bei Ort oder Tätigkeit unterscheiden, und eine gerade geschlossene Stelle. Notiere je Stelle Kennung, Titel, Status und Uhrzeit im ATS. Vergleiche nach dem vereinbarten Aktualisierungsfenster die Website.
Beispiel: „Lagerhelfer Nürnberg“ wird um 10:00 Uhr geschlossen. Wenn sie um 14:00 Uhr auf der Website noch offen mit Bewerben-Button erscheint, ist das ein konkreter Befund. Er sagt noch nicht, ob der Fehler im Feed, im Import oder im Cache liegt.
Welche Prüfung braucht die fertige Webseite zusätzlich?
Ein sauberer Feed garantiert keine passende Google-Ausgabe. Öffne die veröffentlichte Detail-URL im privaten Fenster. Sie sollte genau eine Stelle mit vollständiger Beschreibung zeigen. Teste anschließend mit dem Rich-Results-Test, ob die JobPosting-Daten zu dieser sichtbaren Stelle passen.
Wenn die Website die Daten nur als Liste zeigt, fehlen Einzeladressen. Dann ist der Feed vielleicht technisch korrekt, aber für die geplante Veröffentlichung noch nicht ausreichend umgesetzt.
Was gehört in eine kurze Abnahme?
Halte für jede Teststelle die ATS-Kennung, Website-URL, Status vor und nach der Änderung, Zeitstempel und Testergebnis fest. Vereinbare außerdem, wer bei einer Abweichung informiert wird. Diese Liste ist später auch nach einem Update hilfreich, weil sie den erwarteten Ablauf dokumentiert.
Woran erkenne ich Fehler im Stellenfeed?
Brauche ich einen XML-Feed für Google for Jobs?
Google schreibt kein bestimmtes Feedformat vor. Für Google for Jobs zählen die veröffentlichte Einzelanzeige und passende JobPosting-Daten. Der Feed ist ein möglicher Weg, die Website aktuell zu halten.
Reicht der Abgleich einer offenen Stelle?
Nein. Eine geschlossene Stelle zeigt, ob der wichtigste Aktualisierungsfall funktioniert. Nimm außerdem zwei offene Stellen mit unterschiedlichen Daten, damit Zuordnungsfehler auffallen.
Was mache ich bei fehlendem Bewerbungslink im Feed?
Kläre mit ATS-Anbieter und Webagentur, wie die richtige Bewerbung je Stellenkennung erzeugt wird. Ein generischer Link kann funktionieren, wenn die konkrete Stelle zuverlässig übergeben wird; teste ihn praktisch.
Auf welchen Quellen beruht dieser Ratgeber?
Fachquellen geprüft am 23.09.2026. Die konkrete Umsetzung hängt von deiner Website und deinem System ab.

