Kostenlos · ohne Anmeldung

Kann Google deine Stelle lesen?

Öffne eine deiner Stellenanzeigen und kopiere ihren Link. Du bekommst einen technischen Befund und passende Prüfschritte.

Ohne E-Mail oder Anmeldung. Hast du nur die Stellenübersicht? Du kannst auch damit beginnen. Eine Gesamtpunktzahl gibt es nur für erkannte Einzelanzeigen.

Erst die drei Beispiele ansehen ↓

Den Befund verstehen

So sieht das
in der Praxis aus.

Öffne deine Anzeige neben diesem Check. An diesen drei Beispielen kannst du die Hinweise selbst nachvollziehen.

Schematische Beispiele mit fiktiven Adressen. Sie erklären technische Muster und zeigen keine Kundenergebnisse.

Canonical-Verweis

Eine Stelle. Aber die falsche Zieladresse.

Beispiel · Seitencode
Geöffnete Stellenanzeige

example.com/jobs/elektriker

Als bevorzugt angegeben
<link rel="canonical"
  href="https://example.com/karriere/">

Das Ziel ist hier die Übersicht.

Du öffnest die Anzeige für einen Elektriker. Im Code steht jedoch die Karriereübersicht als bevorzugte Version.

Ein Canonical-Verweis soll gleiche oder sehr ähnliche Inhalte zusammenführen. Beschreibt das Ziel eine andere Seite, passt der Verweis nicht zur Anzeige.

So prüfst und löst du es
  1. Öffne den Seitenquelltext und suche nach canonical.
  2. Öffne die angegebene Adresse. Steht dort dieselbe vollständige Anzeige?
  3. Falls das Ziel falsch ist, lass im Seitentemplate die gewünschte Detail-URL eintragen. Prüfe danach erneut.

Einordnen: Ein abweichender Verweis kann bei einer echten Kopie richtig sein. Welche URL Google tatsächlich gewählt hat, zeigt die Search Console. Ein fehlender Canonical ist allein kein Fehler.

Quelle: Google zur Canonical-Prüfung ↗ Direktlink zu Beispiel 01

Strukturierte Stellendaten

Alles lesbar. Die Kennzeichnung fehlt.

Beispiel · Zwei Ebenen
Für Bewerber sichtbar

Elektriker (m/w/d)

Fürth · Vollzeit
Aufgaben, Anforderungen und Bewerbung

Im HTML-Abruf

Kein JobPosting in JSON-LD erkannt

Nächster Schritt: die Detail-URL mit Googles Test für Rich-Suchergebnisse prüfen.

Die Stelle ist vollständig beschrieben. Die maschinenlesbare Kennzeichnung JobPosting wird im ersten Abruf aber nicht gefunden.

Das kann am Stellenlayout liegen: zvoove erklärt, dass individuelle Layouts die strukturierten Daten gesondert benötigen können. In den Standardlayouts sind sie laut Anbieter enthalten.

So prüfst und löst du es
  1. Teste die Adresse einer einzelnen Anzeige mit dem Google-Test für Rich-Suchergebnisse.
  2. Prüfe erkannte Stellendaten und fehlende Pflichtangaben. Vergleiche sie mit dem sichtbaren Inhalt.
  3. Falls Daten fehlen, lass das Stellenlayout ergänzen. Teste dieselbe Anzeige anschließend erneut.

Einordnen: Auf einer Stellenübersicht ist fehlendes JobPosting korrekt. Der Talara-Check liest JSON-LD im abgerufenen HTML; andere Formate und nachgeladene Daten brauchen eine weitere Prüfung. Ein bestandener Test garantiert keine Google-Darstellung.

Direktlink zu Beispiel 02

Externe Einbindung

Wo liegt die
eigentliche Anzeige?

Beispiel · Bewerbungsweg
  1. Deine WebsiteStellenübersichtfirma.example/karriere
  2. Beim AnbieterVollständige Anzeigeanbieter.example/jobs/elektriker
  3. Beim AnbieterBewerbungsformularanbieter.example/bewerben

Fiktiver Ablauf. Entscheidend ist die tatsächlich geöffnete Detailseite.

Auf deiner Website steht der Jobtitel. Der Klick führt zur vollständigen Anzeige bei deinem Softwareanbieter. Manchmal ist sie auch als Fenster in deine Seite eingebettet.

Das kann eine funktionierende Lösung sein. Eine externe Domain allein ist kein Fehler und führt in diesem Check zu keinem Punktabzug.

So prüfst du den Weg
  1. Öffne eine konkrete Stelle. Kopiere die Adresse der vollständigen Anzeige. Bei einem eingebetteten Fenster prüfe auch dessen Quelladresse.
  2. Teste diese Detail-URL. Öffne anschließend den Bewerben-Link und vergleiche die Adressen.
  3. Entscheide, wo die Anzeige liegen soll. Eine eigene Detailseite mit externer Bewerbung ist ebenso möglich wie eine vollständige Anbieterlösung.

Einordnen: Eine eigene Domain ist keine Voraussetzung für Google for Jobs. Falls du eigene Detailseiten möchtest, prüfe zuerst die Schnittstellen deines bestehenden Systems.

Direktlink zu Beispiel 03

Prüfmethode und Quellen

Was der Check
wirklich aussagt.

Du bekommst eine Momentaufnahme einer Adresse. Die Hinweise helfen dir, konkrete Fragen mit deinem Website-Betreuer zu klären.

Das wird untersucht

Der Check ruft die eingegebene Seite ab. Ergänzend liest er die robots.txt und gegebenenfalls die Startseite sowie eine dort angegebene Sitemap. Er führt kein JavaScript aus und durchsucht nicht die ganze Jobbörse.

Die Seiteneinordnung ist automatisch. Nur eine erkannte Einzelanzeige erhält einen Talara-Prüfwert. Für Übersichten bekommst du Hinweise und den nächsten Prüfschritt.

Das bleibt offen

Der Check kennt weder Googles Indexstatus noch Rankings, Klicks oder Bewerbungen. Auch die vollständige mobile Bedienbarkeit und Ladezeit müssen im Browser geprüft werden.

Für die Indexierung nutze die URL-Prüfung in der Search Console. site:-Treffer sind keine vollständige Indexzählung. Daraus berechne ich keine Zahl unsichtbarer Stellen.

Die zehn Prüfpunkte und ihre Gewichtung

Die Gewichtung und Schwellenwerte stammen von Talara. „OK“ zählt voll, „Prüfen“ zur Hälfte und „Auffällig“ mit null Punkten. Teilwerte werden gerundet. Die Punktzahl ist keine Google-Bewertung.

01 · Strukturierte Stellendaten30 Punkte

Erkannte JSON-LD-Daten und ausgewählte Pflichtfelder. Kein vollständiger Schema- oder Richtlinientest.

02 · Canonical-Verweis15 Punkte

Ein abweichendes oder widersprüchliches HTML-Ziel wird zur Prüfung markiert. Kein Verweis allein gilt nicht als Fehler. HTTP-Header werden dabei nicht ausgewertet.

03 · Lesbarer Text10 Punkte

Text im ersten Abruf; Hinweise auf nachgeladene oder eingebettete Inhalte.

04 · Inhalt10 Punkte

Textmenge und Hauptüberschrift als erste Hinweise. Die Wortzahl ist kein Google-Mindestwert.

05 · Zugang10 Punkte

noindex im HTML, Regeln der robots.txt und dortige Sitemap-Verweise. Keine vollständige Indexierbarkeitsprüfung.

06 · Verlinkung10 Punkte

Links im Abruf und ein möglicher Einstieg von der Startseite; kein vollständiger Crawl.

07 · Suchvorschau10 Punkte

Vorhandensein und Textlängen von Titel und Meta-Beschreibung. Google kann andere Texte anzeigen.

08–10 · Viewport, HTTPS, AbrufzeitZusammen 5 Punkte

Mobile Grundeinstellung, verschlüsselte Verbindung und Dauer des Abrufs. Ein Viewport ersetzt keinen Handytest.

Methode vom 20. September 2026: Canonical-Verweise ersetzen die bisherige Domain-Gewichtung. Alte und neue Punktzahlen sind deshalb nicht direkt vergleichbar.

Mit deinem Befund weiter

Eine Frage bleibt?
Wir schauen drauf.

Bring den Link zu deiner Anzeige mit. Ich gehe die offenen Punkte mit dir durch und erkläre, was sich in deinem bestehenden System ändern lässt.