Entscheidungshilfe · Personaldienstleister
Eigene Karriereseite
oder Jobportal?
Du schaltest Stellen auf Portalen. Lohnt sich daneben eine eigene Karriereseite? Schau dir an, was zu deinem Stellenbestand und deinem Team passt.
Zum direkten Vergleich
Die kurze Antwort
Beide können
für dich arbeiten.
Auf Jobportalen finden Bewerber deine Stellen zwischen den Angeboten anderer Unternehmen. Deine eigene Website kann einen zusätzlichen Zugang zu denselben Stellen schaffen. Welche Kombination sich für dich lohnt, hängt von deinem Stellenbestand und den bisherigen Bewerbungen ab.
Stell dir vor, jemand empfiehlt deine Firma weiter. Findet der Interessent auf deiner Website eine passende Stelle und kann er sich direkt bewerben? Genau diesen Weg solltest du prüfen, bevor du Geld in einen Neubau steckst.
Karriereseite
Sie stellt dein Unternehmen und den Bewerbungsweg vor. In diesem Vergleich geht es um deine Stellen für Zeitarbeit und Vermittlung.
Eigener Stellenmarkt
Er bündelt deine offenen Stellen. Jede Anzeige hat ihre eigene Seite. Der Stellenmarkt kann Teil deiner Website sein und aus deinem Bewerbermanagement gespeist werden.
Externes Jobportal
Dort stehen deine Anzeigen neben Angeboten anderer Unternehmen. Darstellung, Veröffentlichung und Bewerbung richten sich nach dem jeweiligen Portal und deinem gebuchten Angebot.
Die sinnvolle Verbindung
Ein Stellenbestand.
Zwei Wege zu Bewerbern.
Dein Team pflegt die Stellen. Deine Kanäle bringen sie zu Bewerbern. Wie gut ist das bei dir schon verbunden?
01 · Der direkte Vergleich
Was übernimmt
welcher Kanal?
Was bekommst du auf deiner Website, was auf einem Portal? Hier siehst du die Unterschiede für deinen Alltag.
| Darauf kommt es an | Deine eigene Website | Externe Jobportale |
|---|---|---|
| Reichweite | Besucher kommen etwa über Google, Empfehlungen oder Kampagnen. Reichweite muss entstehen. | Zugang zur Zielgruppe des Portals. Die Sichtbarkeit hängt unter anderem von Wettbewerb und Angebot ab. |
| Dein Auftritt | Platz für deine Arbeitsweise, Ansprechpartner, Einsatzgebiete und eigene Darstellung. | Darstellung innerhalb der jeweiligen Vorlagen. Zusätzliche Arbeitgeberprofile sind je nach Anbieter möglich. |
| Bewerbung | Über dein Formular oder den angebundenen Bewerbungsprozess. Der Weg muss auch mobil einfach sein. | Im Portal oder per Weiterleitung. Eine Übergabe an dein Bewerbermanagement kann möglich sein. |
| Kosten | Einrichtung, Betrieb, Inhalte und Pflege. Zusätzliche Werbung kann weitere Kosten verursachen. | Je nach Angebot kostenlos oder kostenpflichtig, etwa pro Anzeige, Laufzeit oder Leistung. |
| Aktualisierung | Mit passender Anbindung aus deinem Stellenbestand. Ohne Anbindung entsteht manueller Aufwand. | Über Schnittstellen oder manuell. Veröffentlichung und Laufzeiten müssen zum Stellenstatus passen. |
| Auswertung | Aufrufe und Bewerbungswege lassen sich auswerten, soweit Website und Zielsystem sie erfassen. | Die verfügbaren Berichte hängen vom Anbieter ab. Bewerbungsqualität und Einstellungen ergänzt dein Team. |
Schau bei beiden Kanälen auf die passenden Bewerbungen. Viele Klicks helfen dir wenig, wenn du die Stelle damit nicht besetzen kannst.
02 · Deine Ausgangslage
Wo stehst du gerade?
Wähle die Situation, die deinem Unternehmen am nächsten kommt.
Das würde ich an deiner Stelle prüfen
Prüfe, was deine
Website schon kann.
Du veröffentlichst auf Portalen. Was sieht jemand, der deine Firma empfohlen bekommt und direkt deine Website öffnet? Falls dort die Stellen fehlen, beginnt für ihn die Suche von vorn.
Eine eigene Stellenübersicht kann ihm diesen Umweg ersparen. Frag zuerst deinen Softwareanbieter, ob dein Bewerbermanagement dafür bereits ein passendes Modul hat.
Überlege auch, woher die Besucher kommen sollen. Eine neue Website allein bringt noch keine Reichweite.
Prüfe die vorhandenen Funktionen und ergänze deinen eigenen Bewerbungsweg. Deine funktionierenden Portale kannst du weiter nutzen.
Das würde ich an deiner Stelle prüfen
Erst prüfen.
Dann gezielt verbessern.
Deine Stellen stehen auf deiner Website. Jetzt prüfst du, ob Bewerber jede Anzeige direkt öffnen können und von dort zur Bewerbung kommen.
Öffne eine konkrete Stelle auf dem Handy. Teile den Link mit einem Kollegen. Landet er genau bei dieser Position? Kann er alle wichtigen Angaben lesen und die Bewerbung ohne Umwege starten?
Danach lohnt sich die technische Prüfung für Google. Eine eingebettete Jobbörse kann für Besucher funktionieren und trotzdem auf einer anderen Domain liegen. Das hängt von ihrer konkreten Einbindung ab.
Prüfe eine konkrete Anzeige. Erfüllt dein System die Anforderungen schon, brauchst du dafür keine neue Anbindung.
Das würde ich an deiner Stelle prüfen
Finde die Stelle,
an der es hakt.
Kaum direkte Bewerbungen können verschiedene Ursachen haben. Vielleicht werden deine Anzeigen selten gesehen. Vielleicht fehlen Angaben zu Einsatzort, Arbeitszeiten oder Vergütung. Vielleicht ist das Formular zu umständlich.
Verfolge den Weg: Kommen Besucher auf die Anzeige? Beginnen sie eine Bewerbung? Kommt diese in deinem System an? So erkennst du eher, wo es hakt.
Vergleiche dann die passenden Bewerbungen je Kanal. Für deine offene Stelle zählt, wen du zum Gespräch einladen möchtest.
Finde zuerst heraus, wo Bewerber verloren gehen. Dann weißt du, an welcher Stelle sich eine Verbesserung lohnt.

03 · Der Alltag entscheidet
Einmal pflegen.
Aktuell bleiben.
Eine Stelle ändert sich. Musst du jetzt an mehreren Stellen nachziehen? Prüfe, ob dein System deine Website und die Portale aus einem gemeinsamen Bestand versorgen kann.
Frage konkret nach: Was passiert bei einer neuen Stelle? Werden Änderungen übernommen? Verschwindet eine Anzeige wieder, sobald sie besetzt ist? Wer kontrolliert Fehler in der Übertragung?
Ich schaue mir dafür deinen bestehenden Ablauf an. Anhand deines Systems kläre ich, welche Anbindung passt. Dein Team soll wissen, wo es Stellen pflegt und wen es bei Fehlern anspricht.
04 · Kosten richtig vergleichen
Was kostet dich
der ganze Weg?
Der Anzeigenpreis allein reicht für die Entscheidung nicht. Vergleiche die Ausgaben und den internen Aufwand über denselben Zeitraum und für ähnliche Stellen.
Bei der eigenen Website gehören Einrichtung, Betrieb, Inhalte und laufende Pflege dazu. Bei Portalen zählen Buchungen, zusätzliche Leistungen und der Aufwand für Veröffentlichung und Auswertung.
Verteile einmalige Einrichtungskosten auf einen für dich sinnvollen Betrachtungszeitraum. Halte sie getrennt von laufenden Ausgaben. So vergleichst du einen Aufbau nicht versehentlich mit einem einzelnen Anzeigenmonat.
Für organische Klicks aus Google for Jobs fallen keine Klickgebühren an. Die technische Einrichtung und Betreuung deiner Stellenseiten können trotzdem kostenpflichtig sein.
05 · Die Grundlage
Was deine eigene
Jobbörse leisten sollte.
Diese Punkte kannst du an einer einzigen offenen Stelle durchgehen. Sie helfen dir, einen konkreten Verbesserungsbedarf zu erkennen.
- 01
Die richtige Stelle öffnet sich.
Ein geteilter Link führt direkt zur Anzeige. Beruf, Arbeitsort und Aufgaben sind ohne Suche in einer langen Liste sichtbar.
- 02
Die Angaben helfen bei der Entscheidung.
Arbeitszeit, Voraussetzungen und Bewerbungsablauf sind verständlich. Ansprechpartner und Einsatzort lassen sich klar zuordnen.
- 03
Die Bewerbung funktioniert mobil.
Teste den gesamten Weg auf dem Handy. Frage nur das ab, was für den jeweiligen Schritt tatsächlich benötigt wird.
- 04
Der Stellenbestand bleibt aktuell.
Neue Positionen erscheinen, Änderungen kommen an und besetzte Stellen werden geschlossen. Die Zuständigkeit dafür ist geklärt.
06 · Der zusätzliche Zugang
Und wo kommt
Google ins Spiel?
Google for Jobs kann Stellen von Jobportalen und von geeigneten Unternehmensseiten aufgreifen. Deine Website kann so einen zusätzlichen Bewerbungsweg direkt zu deiner Anzeige ermöglichen.
Das geschieht nicht allein dadurch, dass eine Seite „Karriere“ heißt. Die einzelnen Stellen müssen die Anforderungen erfüllen. Google entscheidet über Aufnahme und Darstellung.
Zur Anleitung: Google for Jobs einrichten07 · Gut zu wissen
Was du vorab
klären solltest.
Brauchen wir eine Karriereseite trotz Indeed oder StepStone?
Sie kann sinnvoll sein, wenn du Interessenten auf deiner Domain über Stellen informieren und einen zusätzlichen Bewerbungsweg anbieten möchtest. Ob ein Ausbau Priorität hat, hängt von deinem Bedarf ab. Liefern deine bisherigen Kanäle genug passende Bewerbungen und erfüllt deine Website ihren Zweck? Dann musst du sie dafür nicht neu aufbauen.
Reicht das Karrieremodul unserer Software?
Das kann reichen. Entscheidend ist die konkrete Einrichtung: eigene erreichbare Stellenseiten, aktuelle Angaben und ein funktionierender Bewerbungsweg. Für Google for Jobs kommen strukturierte Daten vom Typ JobPosting hinzu. Prüfe zuerst die Ausgabe deines Systems, bevor du eine weitere Lösung kaufst.
Müssen wir unsere Stellen dann doppelt pflegen?
Mit einer geeigneten Anbindung lässt sich eine zweite manuelle Pflege vermeiden. Ob das bei dir funktioniert, hängt von deinem Bewerbermanagement und den verfügbaren Schnittstellen ab. Lass dir vor der Umsetzung erklären, wie neue, geänderte und geschlossene Stellen übernommen werden.
Müssen wir die komplette Website neu erstellen lassen?
Nicht unbedingt. Ein vorhandener Stellenbereich kann verbessert oder um geeignete Einzelseiten ergänzt werden. Auch ein Stellenmarkt unter einer Subdomain deiner Firma ist möglich. Welche Variante passt, hängt von deinem System und der Abstimmung mit deiner Webagentur ab.
Können wir später ganz auf Jobportale verzichten?
Das lässt sich nicht pauschal versprechen. Bewerte die Kanäle nach passenden Bewerbungen, Einstellungen und Gesamtaufwand. Erst wenn ein eigener Zugang verlässlich Ergebnisse liefert, kannst du beurteilen, ob du einzelne Portalbuchungen reduzieren möchtest.
Dein nächster Schritt
Zeig mir eine
deiner Stellen.
Wir öffnen deine Anzeige und gehen den Bewerbungsweg durch. Ich zeige dir, wo die technische Prüfung ansetzt und was du bereits gut gelöst hast. Danach entscheidest du, ob ich dir bei der Umsetzung helfen soll.
Kostenloses Gespräch · 30 Minuten · direkt mit mir
Der technische Stellencheck ist kostenlos.
Ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse.

