Prüfe zuerst den fachlichen Inhalt im ATS, danach die veröffentlichte Einzel-URL. Kontrolliere sichtbare Daten und JobPosting getrennt, dokumentiere Auffälligkeiten und lege einen Check für die spätere Schließung fest. So erkennst du technische Abweichungen, ohne eine Aufnahme bei Google zu versprechen.
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Wer prüft welche Aufgabe?
Recruiting prüft, ob die Stelle wirklich offen ist und ob Titel, Ort, Aufgaben und Ansprechpartner stimmen. Die Website- oder Technikverantwortung prüft, wie diese Angaben öffentlich erscheinen. Eine Person kann beide Aufgaben übernehmen; wichtig ist, dass nicht nur der ATS-Eintrag kontrolliert wird.
Lege eine feste Ansprechperson für Abweichungen fest. Dann bleibt eine fehlerhafte URL nicht zwischen Recruiting, Agentur und Softwareanbieter liegen.
Welche Punkte kontrollierst du vor dem Freigeben?
- Passt der Jobtitel zum tatsächlichen Einsatz und ist der Arbeitsort eindeutig?
- Ist die Beschreibung vollständig und die Stelle tatsächlich offen?
- Ist ein Ablaufdatum oder ein klarer Schließprozess hinterlegt?
- Weißt du, welche öffentliche Detail-URL nach der Freigabe entstehen soll?
Diese Kontrolle gehört in dein führendes System. Wenn die Daten dort unklar sind, kann eine Website sie nicht zuverlässig verbessern.
Was prüfst du direkt auf der veröffentlichten Seite?
Öffne die Einzel-URL in einem privaten Browserfenster. Sie sollte ohne Login genau eine Stelle mit Titel, Ort, Beschreibung und erreichbarer Bewerbung zeigen. Du musst dafür keine Testbewerbung absenden; prüfe nur, ob der Weg für diese Stelle sichtbar startet.
Kontrolliere danach den Rich-Results-Test von Google. Er zeigt, ob die Seite als JobPosting gelesen werden kann und welche Daten erkannt werden. Vergleiche diese Werte mit dem sichtbaren Text. Ein positives Ergebnis ist ein technischer Befund, keine Zusage für Indexierung oder Google for Jobs.
Wie hältst du einen Fund knapp fest?
Nutze pro Test vier Zeilen: Datum und Uhrzeit, öffentliche URL, sichtbare Abweichung und Ergebnis des Google-Tests. Ergänze die interne Stellenkennung nur im internen Protokoll. Ein Screenshot hilft, wenn sich die Anzeige später ändert.
Beispiel: „23.09., 11:20, /jobs/elektriker-4711, sichtbarer Ort Nürnberg, JobPosting nennt Fürth.“ Damit kann die Technik gezielt die Feldzuordnung prüfen.
Warum gehört die Schließung in den Prüflauf?
Plane bei jeder neuen Stelle einen späteren Statuscheck ein. Google erlaubt keine abgelaufenen Jobangebote als weiter offene Stellen. Wenn du eine Anzeige nicht von der Website entfernst, muss ihr Ablaufdatum in den strukturierten Daten in der Vergangenheit liegen. Prüfe nach einer regulären Schließung, ob Website, JobPosting und Sitemap zum gewählten Ablauf passen.
Bei häufigen Änderungen kann die Indexing API Google über neue, geänderte oder entfernte JobPosting-URLs informieren. Sie kann einen früheren Abruf durch Google anstoßen, ersetzt aber keine aktuelle öffentliche Seite.
Was prüfe ich bei neuen und geschlossenen Stellen?
Muss ich jede neue Stelle einzeln im Rich-Results-Test prüfen?
Bei wenigen oder wichtigen Stellen ist das ein sinnvoller Start. Bei vielen automatisierten Veröffentlichungen helfen Stichproben und ein Test nach Änderungen an Layout, Feed oder Import.
Reicht es, wenn der Job im ATS als offen erscheint?
Nein. Der veröffentlichte Weg kann bei URL, Datenübernahme oder Darstellung abweichen. Öffne deshalb zusätzlich die öffentliche Einzelanzeige.
Wer prüft geschlossene Stellen?
Die Person, die die Veröffentlichung verantwortet, sollte den vereinbarten Ablauf kontrollieren. Recruiting kann den Status im ATS bestätigen; die Technik prüft die öffentliche Seite und gegebenenfalls die Sitemap.
Auf welchen Quellen beruht dieser Ratgeber?
Fachquellen geprüft am 23.09.2026. Die konkrete Umsetzung hängt von deiner Website und deinem System ab.

