Für mehrere physische Einsatzorte gibst du mehrere jobLocation-Objekte in einem Array an. Das Markup, also die maschinenlesbare Ortsbeschreibung, und der sichtbare Jobtext sollten dieselben Orte nachvollziehbar nennen. Google kann den passendsten Ort abhängig von der Suchanfrage auswählen; die Auszeichnung garantiert keine Anzeige für jede Stadt.
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Sind es mehrere echte Arbeitsorte derselben Stelle?
Zähle nur Orte, an denen die Person für genau diese Position arbeiten kann. Der Sitz deiner Personalvermittlung oder der Ort, an dem die Anzeige veröffentlicht wird, gehört nicht automatisch in jobLocation. Prüfe mit dem Fachbereich, ob alle Filialen dieselben Aufgaben, Schichten und Bewerbungsbedingungen haben.
Wenn sich Aufgaben oder Arbeitgeber je Standort unterscheiden, sind separate Stellenanzeigen oft verständlicher als eine Sammelanzeige.
Wie sieht die technische Struktur aus?
jobLocation wird als Liste (Array) aus mehreren Place-Objekten ausgegeben. Jeder Ort erhält ein PostalAddress und mindestens das Land. Ergänze Stadt, Region, Postleitzahl und Straße, soweit sie fachlich und öffentlich sinnvoll sind.
Ein selbst entwickeltes Kontrollbeispiel: Prüfe, ob „Köln“, „Bonn“ und „Düsseldorf“ in drei separaten Objekten vorkommen und ob der Fließtext dieselben drei Orte erklärt. Eine durch Kommas getrennte Textzeile allein ersetzt das strukturierte Feld nicht.
Was muss die Stellenanzeige selbst erklären?
Strukturierte Daten dürfen keine unsichtbaren Bedingungen hinzufügen. Schreibe im Jobtext, ob Bewerber einen der Orte wählen können, einem Ort zugewiesen werden oder zwischen Filialen wechseln. Der Bewerbungsweg muss dieselbe Auswahl abfragen. Im strukturierten Jobtitel bleibt der Beruf im Mittelpunkt; Google rät, keine Adressen in title aufzunehmen. Die Orte gehören in jobLocation und in den sichtbaren Text.
Wie kombinierst du mehrere Orte mit Homeoffice?
Wenn die Stelle an einem physischen Standort oder vollständig remote erledigt werden kann, gelten zusätzliche Felder für jobLocationType und gegebenenfalls applicantLocationRequirements. Gelegentliches Homeoffice ist keine vollständig remote Stelle. Beschreibe deshalb im Text, welche Präsenz erwartet wird, und prüfe, ob die technische Kombination diesen Inhalt wirklich abbildet.
Wie prüfst du die Anzeige vor der Veröffentlichung?
- Erstelle eine Tabelle mit allen zugelassenen Arbeitsorten.
- Vergleiche Tabelle, Jobtext, JSON-LD und Bewerbungsformular.
- Prüfe im Rich Results Test, ob das Array erkannt wird.
- Kontrolliere in der URL-Prüfung die gerenderte Detailseite.
- Teste einen Suchfall pro Stadt als Beobachtung, nicht als Garantie.
Wenn ein Standort wegfällt, aktualisiere alle vier Stellen im selben Arbeitsgang und dokumentiere das Datum.
Wie gebe ich mehrere Arbeitsorte richtig an?
Kann ich mehrere Städte einfach im Feld addressLocality trennen?
Für mehrere physische Orte nutzt du mehrere jobLocation-Objekte in einem Array. Ein zusammengeklebter Text ist keine klare Ortsstruktur.
Zeigt Google immer alle Orte an?
Nein. Google kann den passendsten Ort abhängig von der Suchanfrage auswählen. Die Auszeichnung ist kein Versprechen für jede Darstellung.
Soll jeder Standort eine eigene Anzeige bekommen?
Wenn Aufgaben, Arbeitgeber oder Bewerbungswege abweichen, ist eine eigene Anzeige meist verständlicher. Bei identischer Stelle kann eine Sammelanzeige passen.
Was mache ich bei einem neuen Standort?
Aktualisiere Arbeitsortliste, sichtbaren Text, JobPosting-Array und Bewerbungsformular gemeinsam; danach prüfst du die veröffentlichte URL.
Auf welchen Quellen beruht dieser Ratgeber?
Fachquellen geprüft am 23.09.2026. Die konkrete Umsetzung hängt von deiner Website und deinem System ab.

