Nimm nur erreichbare, kanonische Detailseiten offener Stellen auf. Setze <code>lastmod</code> auf die tatsächliche letzte Inhaltsänderung, nicht pauschal auf heute. Listen, Suchergebnisse und doppelte Varianten gehören nicht hinein. Reiche die Sitemap in der Search Console ein und prüfe dort Abruf und mögliche Fehler.
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Welche Stellen-URLs gehören in die Sitemap?
Google verlangt für JobPosting-URLs in der Sitemap die bevorzugte Seite jeder Stellenanzeige, auch kanonische URL genannt. Die URL muss für Googlebot erreichbar sein und darf nicht durch robots.txt, Firewall oder Login blockiert sein. Eine einzelne Seite sollte genau eine offene Stelle vollständig beschreiben.
Eine Jobübersicht, Filterseite oder Suchergebnis-URL ist keine passende Ersatzliste. Diese Seiten helfen Menschen beim Stöbern, doch sie beschreiben nicht den einzelnen Job, den Google für JobPosting erwartet.
Was bedeutet ein ehrliches lastmod?
lastmod ist der Zeitpunkt, an dem sich der Inhalt dieser URL wirklich geändert hat. Google bittet für Stellen ausdrücklich um möglichst genaue Zeiten. Wenn ein Import bei jedem Lauf jede URL mit der aktuellen Uhrzeit versieht, obwohl sich nichts geändert hat, ist der Wert wenig aussagekräftig.
Beispiel: Die Beschreibung wird am 23. September um 09:15 Uhr geändert. Dann darf diese Zeit als lastmod erscheinen. Der tägliche Feed-Abruf allein ist keine Inhaltsänderung.
Wie prüfst du die Sitemap ohne Spezialsoftware?
- Rufe
https://deinedomain.de/robots.txtauf und suche nach einer Sitemap-Zeile. - Öffne die genannte XML-Datei und kopiere zwei oder drei Job-URLs daraus.
- Öffne jede URL im privaten Fenster: Ist sie erreichbar, eine Einzelstelle und aktuell offen?
- Vergleiche die Adresse mit dem Canonical-Hinweis der Seite, wenn deine Technik ihn zeigt.
- Sieh in Search Console nach, ob Google die Sitemap abrufen konnte.
Reicht die Sitemap bei vielen kurzlebigen Stellen?
Google empfiehlt für JobPosting-URLs die Indexing API, um neue, geänderte oder entfernte Stellen individuell mitzuteilen, und weiterhin eine Sitemap für die Abdeckung der gesamten Website. Die API veranlasst laut Google einen früheren Crawl; sie garantiert weder Indexierung noch eine Darstellung in Google for Jobs.
Wenn du keine API nutzt, ist eine korrekte Sitemap trotzdem sinnvoll. Sie ist ein Hinweis an Google, keine Veröffentlichungsgarantie.
Wer sollte die Sitemap nach einer ATS-Anbindung prüfen?
Recruiting kennt den Status der Stellen, die Webagentur den Import und die Sitemap. Lege fest, wer bei einer geschlossenen Anzeige den Ablauf kontrolliert. Ein einfacher Monatscheck mit drei zufälligen URLs und einer kürzlich geschlossenen Stelle findet viele Fehler früh.
Welche Stellen gehören in die Sitemap?
Muss jede offene Stelle in der Sitemap stehen?
Für einen überschaubaren und crawlbaren Stellenbestand ist das ein sinnvoller Anspruch. Google nennt die Sitemap jedoch einen Hinweis und keine Garantie für Abruf oder Indexierung.
Soll eine geschlossene Stelle sofort aus der Sitemap verschwinden?
Die öffentliche Behandlung hängt von deinem Schließprozess ab. Sie darf nicht weiter als offene JobPosting-Seite geführt werden. Kläre mit der Technik, ob sie entfernt oder als abgelaufen behandelt wird.
Kann ich mehrere Sitemaps verwenden?
Ja. Google unterstützt mehrere Sitemaps und Sitemap-Indizes. Das kann bei großen oder getrennt gepflegten Bereichen sinnvoll sein.
Auf welchen Quellen beruht dieser Ratgeber?
Fachquellen geprüft am 23.09.2026. Die konkrete Umsetzung hängt von deiner Website und deinem System ab.

