Google nennt drei praktikable Wege: die Anzeige entfernen und 404 oder 410 liefern, ein vergangenes validThrough setzen oder JobPosting-Markup, also maschinenlesbare Jobdaten, von der verbleibenden Seite entfernen. Entscheidend ist, dass Bewerber nicht weiter den Eindruck einer offenen Stelle bekommen.
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Wann ist eine Stellenanzeige wirklich abgelaufen?
Abgelaufen ist eine Anzeige, wenn keine Bewerbung auf genau diese Position mehr angenommen wird. Das kann vor dem ursprünglich geplanten Datum passieren, etwa nach einer Besetzung oder einem Abbruch. Prüfe den fachlichen Status im ATS und klicke den Bewerbungsweg als Außenstehender.
Ein sichtbarer Hinweis „besetzt“ allein reicht für Google nicht automatisch, wenn JobPosting-Daten und Bewerbungsbutton weiterhin eine offene Stelle signalisieren.
Welcher technische Abschlussweg passt zur Seite?
Wenn die Seite nicht mehr gebraucht wird, entferne sie und liefere einen passenden 404- oder 410-Status. Wenn die URL als historische Information bestehen bleiben soll, setze validThrough auf ein Datum in der Vergangenheit und entferne den Bewerbungsweg oder das JobPosting-Markup gemäß deinem Inhaltskonzept. Lass eine Archivseite nicht wie eine offene Stelle aussehen.
Google empfiehlt nicht, eine abgelaufene Stelle einfach unverändert online zu lassen.
Wie pflegst du validThrough richtig?
validThrough ist das Ablaufdatum im ISO-8601-Format. Es ist für Stellen mit bekanntem Ablaufdatum vorgesehen. Wird die Position vor diesem Datum besetzt, entfernst du die Anzeige oder aktualisierst ihren Status; du wartest nicht bis zum alten Enddatum. Nach der Änderung müssen sichtbarer Text, Bewerbungsbutton und Markup zusammenpassen.
Beispiel: Das ATS setzt „geschlossen“ am 23. September. Die JSON-LD-Daten erhalten ein vergangenes validThrough, der Button wird entfernt, und die URL wird erneut geprüft.
Wie teilst du eine Statusänderung mit?
Für Job-URLs empfiehlt Google die Indexing API, eine Schnittstelle zum Melden von Änderungen, um Google über Änderungen zu informieren; eine Sitemap bleibt für die allgemeine Abdeckung der Website sinnvoll. Das ist eine Benachrichtigung, keine Garantie für sofortige Entfernung. Prüfe die konkrete URL zusätzlich in Search Console und dokumentiere Statusänderung, Zeitpunkt und technische Antwort.
Woran erkennst du, dass keine offene Stelle mehr versprochen wird?
- Die URL liefert den beabsichtigten Status oder zeigt klar eine geschlossene Position.
- Kein aktives JobPosting-Markup beschreibt mehr eine offene Bewerbung.
- Links aus Übersichten, Sitemaps und Feeds sind aktualisiert.
- Der Bewerbungsweg führt nicht zu einer anderen alten Stelle.
Ein späterer Suchtreffer kann noch aus einem früheren Crawl stammen. Halte deshalb die Änderung nachweisbar fest.
Was passiert mit bereits besetzten Stellen?
Soll ich abgelaufene Stellen immer löschen?
Nicht zwingend. Google nennt auch vergangenes validThrough oder das Entfernen des JobPosting-Markups. Der gewählte Weg muss zum Inhalt und zum Bewerbungsprozess passen.
Reicht es, validThrough zu setzen?
Nur wenn die Seite nicht mehr den Eindruck einer offenen Bewerbung erzeugt. Prüfe auch sichtbaren Status, Button und Weiterleitungen.
Was ist besser: 404 oder 410?
Beide signalisieren, dass die Ressource nicht verfügbar ist. Entscheidend ist, dass dein System den beabsichtigten Status konsistent und dauerhaft liefert.
Entfernt die Indexing API den Treffer sofort?
Nein. Sie informiert Google über die Änderung und kann das Crawling anstoßen, garantiert aber keine sofortige Entfernung oder Darstellung.
Auf welchen Quellen beruht dieser Ratgeber?
Fachquellen geprüft am 23.09.2026. Die konkrete Umsetzung hängt von deiner Website und deinem System ab.

